.An diesem Abend wird Uli Reinhard, Fotoreporter und Begründer der Agentur „Zeitenspiegel“ zu Gast bei Kirche um Sieben sein. Seine Agentur ist Partner des internationalen Projektes „Peace Counts“ das vom Auswärtigen Amt gefördert wird und an dem zahlreiche Nichtregierungsorganisationen beteiligt sind. Darunter die Deutsche UNESCO Kommission, die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit , das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und der WDR. Das Projekt wird von der Peace Counts foundation getragen, einer gemeinnützigen Stiftung des Journalisten Michael Gleich, München.
Ziel von Peace Counts ist es, weltweit Vorbilder für Frieden zu recherchieren, in Form faszinierender Reportagen zu dokumentieren und für ein breites Publikum aufzubereiten. Peace Counts sucht nach Antworten auf die Frage: Wie macht man eigentlich Frieden und welche Vorbilder gibt es?
Solche Vorbilder sind: charismatische Friedensstifter; Initiativen von gewaltfreiem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Herkunft und Kultur; Friedensschlüsse in Bürgerkriegsregionen; Integration Jugendlicher durch Sport; professionelle Konfliktschlichter; Arbeit mit traumatisierten Kindern; Wiederaufbau in Kriegsgebieten; Flüchtlingshilfe; Befriedung von "Inner City Wars".
In das interdisziplinäre Projekt bringen renommierte Konfliktforscher ihre wissenschaftliche und Publizisten ihre mediale Kompetenz ein.
Die grundlegende These lautet: Peace is possible! Gerade weil der Mainstream öffentlicher Meinungen von Kriegsgedanken beherrscht wird, lohnt es, eine "Kultur des Friedens" weiter zu entwickeln.
Peace counts bedeutet auch: Frieden zahlt sich aus! Das Projekt zeigt den engen Zusammenhang zwischen Stabilität einerseits und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung andererseits auf, die so genannte Friedensdividende.
Neben den Bildern der Ausstellung “Die Würde des Menschen” die derzeit in der Waiblinger Michaelskirche gezeigt werden, werden noch weiter Bilder von Uli Reinhard bei Kirche um Sieben zu sehen sein. Alle diese Bilder rücken in den Mittelpunkt was ihm wichtig ist: die Liebe zum Leben und zu den Menschen in einer sehr bedrohten Welt, Mitgefühl und Verständnis aber vor allen Dingen aber immer wieder Bilder von Menschen, die etwas tun. Die mit ihren Möglichkeiten in scheinbar aussichtslosen Situationen Auswege finden.
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